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Scharrena und Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart, Deutschland

In der Untertürkheimer Kurve der Mercedes-Benz Arena wurde eine neue Sportveranstaltungshalle errichtet, die SCHARRena.

Auf den 7.900 Quadratmeter Hallenfläche können bis zu 2.000 Zuschauer den darin beispielsweise ausgetragenen Handball-, Basketball-und Volleyballspielen folgen. Die Halle ist aus Stahlbeton errichtet, die Ausstattung mit Sporteinrichtungen und Bestuhlung auf den Tribünen–die beiden Foyers ausgenommen–mehr als überschaubar. Für die Entrauchung und Belüftung im Brandfall wurden 17 Systemair Axialventilatoren eingesetzt. Neben der Entrauchungstechnik stammen 34 drehzahlgesteuerte Rohrventilatoren in den Sanitäranlagen der Mercedes-Benz Arena oder 2 Multibox-EC-Ventilatoren in Wirtschaftsräumen der Mercedes-Benz Arena und „SCHARRena“ aus dem Systemair-Programm.

 

Ventilatoren von Systemair:

13 x AXC 560-9/22(B)
2 x AXC 1000-10/19
2 x AXC 1250-8/21
1 x MUB 042 400 EC-A2
1 x MUB 042 630 EC-A2
9 x KVK 125
1 x KVK 160L
1 x KVK 200
23 x KVK 250

 

Herausforderung:

  • Für das Zusammenspiel aus Entrauchung und Belüftung im Brandfall stellen die baulichen Rahmenbedingungen in der SCHARRena eine ganz besondere Herausforderung dar. Aufgrund der frei tragenden Dachkonstruktion mit quer laufenden Betonbindern mussten unter der Hallendecke 13 für Heißrauch zugelassene Axial-Ventilatoren des Typs AXC 560-9/22(B) von Systemair montiert werden, um den verlangten Luftaustausch im Brandfalle zu gewährleisten. Für die notwendige Zuluft sorgen vier weitere Axial-Ventilatoren der Typen AXC 1000-10/19 und AXC 1250-8/21 im „Gewölbe“ unter den Tribünen. Diese können mit einer Pressung von 683 beziehungsweise 750 Pa zusammen pro Stunde über 210.000m³ Zuluft bereitstellen, so dass selbst bei Volllast der 13 Entrauchungsventilatoren in der Halle problemlos ein Druckausgleich hergestellt wird. Mit 18.500m³/h Spitzenleistung können die Ventilatoren so nahezu unsichtbar jeden Abschnitt des Hallendachs zwischen den Betonbinder in der Flucht direkt nach außen entrauchen.

 

  • Die hohen Anforderungen an ein umfassendes Entrauchungskonzept ergaben sich allein schon aufgrund des Zeitraums, der im Brandfall für die Evakuierung der Halle mit 2.000 Besuchern anzusetzen ist. Für rund 20 Minuten, lautete das Anforderungsprofil, war vom Boden aus gemessen bis zu einer Höhe von 2 bis 2,5 Meter Rauchfreiheit sicherzustellen.Die Kernforderung besteht darin, 250.000m² Raum zu entrauchen – ohne durch die dafür notwendige Technik das innenarchitektonische Erscheinungsbild negativ zu beeinflussen.

 

  • Weitere Herausforderung war die entsprechende Zuluftmenge abzusichern – ohne hinreichend Platz unter den Tribünen für beispielsweise konventionelle Zuluftgeräte.

 

  • Weiterhin war ein Abgleich der Druckverhältnisse in der Halle nötig, so dass trotz Volllast der Entrauchungsventilatoren im Ernstfall die nach außen öffnenden Türen trotz des entstehenden Unterdrucks problemlos zu öffnen sind.

 

  • Zu einer ganz besonderen Herausforderung wurde der anschließende Abgleich der Entrauchungsventilatoren. Da sie je nach Rauchlage automatisch einzeln oder in unterschiedlichsten Kombinationen geschaltet werden, lassen sich für den Druckausgleich in der Halle kaum verlässliche Szenarien definieren. Zudem fördern die Entrauchungsventilatoren den Luftstrom mit 10m/s Ausblasgeschwindigkeit nahezu direkt gegen Wetterschutzgitter in der Außenwand. Dadurch beträgt der Widerstand statt 50 hier 250Pa-pro Gitter.

 

  • Damit im Brandfall eine gleichmäßige Raumdurchspülung mit Frischluft erfolgt, hat man die Jalousieklappen geschickt unter der Tribüne angeordnet. Deren Funktion wird durch die Quellluft-Auslässe der Standard-Lüftungsanlage unterstützt. Zusätzlich sorgt diese Lüftungsanlage für einen gewissen Druckausgleich.

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